Projekte in der Schule/ Religionsunterricht

Der Interreligiöse Arbeitskreis (IRK) wirkt daran mit, auch in der Schule interreligiöses Lernen zu fördern. So werden in mehreren Schulklassen gemeinsame Besuche in Moscheen, Kirchen und auch in Buddhistischen Zentren vorbereitet und nachbereitet. 

Besuch einer

Schulklasse

in der

Ulu Camii

 

 

 

Aufschluss geben die Erfahrungsberichte einer Lehrerin und eines Imams. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung von Projekten  in denen ein aktuelles Thema unter Einbeziehung von Fachleuten verschiedener Religionen behandelt  wird. 
Weiterhin  setzt sich der IRK für die
baldige Einführung eines Islamischen Religionsunterrichtes in Schleswig-Holstein ein, der Identitätsfindung und Dialog fördert (vgl. dazu das Schreiben ses IRK an den Ministerpräsidenten vom 25.2.2006 ).
Am 25.4.2006 beschloss die Landesregierung, einen Islamunterricht ab Schuljahr 2007/08 an einigen Grundschulen in Schleswig-Holstein einzuführen, darunter an zwei Kieler Schulen (vgl. dazu die Presseerklärung der Landesregierung und das Antwortschreiben der Bildungsministerin an den IRK vom 3.5.2006 ). Der IRK tritt dafür ein, dass der Islamunterricht auch projekt- und handlungsorientiert in Kooperation mit dem ev. und kath. Religionsunterricht erteilt wird.

 

Ziele und Methoden 
der Projekte 
Der Interreligiöse Arbeitskreis beteiligt sich in enger Zusammenarbeit mit dem Päd. Theol. Institut Kiel an der Erarbeitung von Interreligiösen Projekten im Religionsunterricht. Dabei geht es darum, die Personen und die Lernorte einzubeziehen, die Erfahrungen der jeweilige Religion authentisch vermitteln können. Zur Zeit arbeiten wir besonders an dem Projekt "Leben und Tod".

Im Zuge der Migration sind aus Weltreligionen Nachbarschaftsreligionen geworden. Menschen unterschiedlichsten  Glaubens leben in nachbarschaftlicher Nähe; die Kinder sitzen gemeinsam im Schulunterricht. Die Projektideen haben ihren Ansatz im Dialog zwischen den Nachbarreligionen, die in der Region Kiel vertreten sind. 

Die Unterrichtshilfen sollen Baustein-Charakter haben, um sie einer Projektwoche, eines Fachtages als auch einer (Alltags-) Unterrichtseinheit nutzen zu können. Dazu gehören methodische Vorschläge, Hinweise auf außerschulische Lernorte (z. B. Moscheen, Kirchen) und Adressen von Ansprechpartner/innen aus den verschiedenen Religionen.

Derzeitige 

Projekte

Islamischer 

Religions-

unterricht

In dem Koalitionsvertrag von SPD und CDU in Schleswig-Holstein heißt es in der Endfassung vom 16.4.2005:unter 7.c (Ausländer und Asylpolitik):
"Wir wollen in dieser Legislaturperiode mit dem Islamunterricht in deutscher Sprache beginnen, soweit dies machbar ist."

Der Interreligiöse Arbeitskreis Kiel  tritt für die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes ein, der Identität und Dialog fördert. Mit Unterrichtsversuchen sollte umgehend in Schulen begonnen werden, in denen der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besonders groß ist (z. B. in Kiel-Gaarden.) 

Der Arbeitskreis hat bei der Anhörung vor dem zuständigen Ausschuss des schleswig-holsteinischen Landtag im Juni 2002 folgende Stellungnahme vorgetragen:

  1. Befürwortung eines deutschsprachigen Islamunterrichtes
    Die Einführung des deutschsprachigen Islamunterrrichtes an schleswig-holsteinischen Schulen halte ich für dringend erforderlich. Er soll zum Ziel haben, muslimischen (und nichtmuslimischen) Schülern und Schülerinnen Orientierung, Identitätsfindung und Begegnung zu ermöglichen. Er kann somit einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten geben. Allerdings sind bei der Einrichtung dieses Unterrichts folgende Punkte zu berücksichtigen.
    Mehr aus dieser Stellungnahme
    Stellungnahme des Forums vom 19.09.03
    Schreiben des IRK an den Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein vom 25.2.06

  2. Einrichtung und Gestaltung des Islamunterrichtes
    Am 24.4.2006 beschloss dei Landesregierung Schleswig-Holstein, den Islamunterricht an einigen Grundschulen des Landes Schleswig-Holstein einzuführen. Vgl. dazu das Antwortschreiben der Bildungsministerin an den IRK vom 3.5.2006 .
    Am 14.11.2006 fand in der Kieler Hermann-Ehlers-Akademie ein Forum zum Islamischen Religionsunterricht statt. Hier finden Sie das Ergebnisprotokoll

 

    Zum Islamunterricht
    in Deutschland
      (Schule)

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